Was ist Diabetes mellitus ?


Diabetes mellitus ist ein Überbegriff für verschiedene Stoffwechselkrankheiten. Allen gemeinsam ist, dass sie zu erhöhten Blutzuckerwerten führen.
Die Zuckerkrankheit ist häufig.
Besonders mit zunehmenden Lebensalter steigt die Wahrscheinlichkeit, an Diabetes mellitus zu erkranken.
So sind zum Beispiel ein bis zwei Prozent der unter 50-Jährigen von Diabetes betroffen.
Im Vergleich dazu sind schon 20 Prozent der über 70-Jährigen Diabetiker.
Insgesamt nimmt weltweit die Häufigkeit von Diabetes mellitus (Typ 2) zu.
Typ-1-Diabetes ist die seltenere Diabetes-Form. Von allen Diabetikern ist etwa jeder zwanzigste ein Typ-1-Diabetiker. Dagegen liegt der Anteil von Typ-2-Diabetes bei etwa 90 Prozent.
Bei jungen Menschen sind die Verhältnisse jedoch umgekehrt: Typ-1-Diabetes ist die häufigste Diabetes-Form bei den unter 25-Jährigen.

Diabetes mellitus Typ 1


Typ-1-Diabetes wird durch den absoluten Mangel am Hormon Insulin verursacht. Dieser Diabetes-Typ heißt deshalb auch insulinabhängiger Diabetes mellitus.
Meistens beginnt die Erkrankung schon im Kindes- und Jugendalter, aber auch im fortgeschrittenen Alter kann sich ein Typ-1-Diabetes entwickeln.
Diabetes mellitus Typ 1 ist derzeit noch nicht heilbar, lässt sich aber gut mit Insulin behandeln. 
Allerdings müssen die Typ-1-Diabetiker in Kauf nehmen, dass sie sich lebenslang Insulin spritzen müssen.

Diabetes mellitus Typ 2 


Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselerkrankung, die weltweit zunehmend zu einem Problem wird.
Der Körper der Betroffenen kann Kohlenhydrate wie Zucker nur ungenügend verwerten – die Folge ist ein erhöhter Blutzuckerspiegel. 
Typ-2-Diabetes beginnt schleichend und wird häufig erst sehr spät erkannt.
Die Ursache der Erkrankung ist einerseits eine Insulinresistenz (verminderte Empfindlichkeit der Körperzellen für das blutzuckersenkende Hormon Insulin), andererseits ein Insulinmangel ("Erschöpfung" der Insulin-produzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse).
25.07.2017